| Format | DCP |
|---|---|
| Länge | 90 min |
| Jahr | 2027 |
| Original Sprache | Japanisch |
| Untertitel | |
| Land | Schweiz |
| ISAN |
Waren es Shōyū-Rāmen? Kare-Rāmen? Vielleicht doch Tsukemen? Es müssen Shōyū-Rāmen sein, die die junge Frau am Tresen links bestellt hat. Oder etwa nicht? Was genau sollte sie jetzt eigentlich tun? Und wo befindet sie sich überhaupt? Der Duft hier ist so verlockend, er erinnert sie an die Küche ihrer Mutter. Damals gab es jeden Tag Suppe zum Frühstück, meistens mit Gemüse und... Plötzlich ruft jemand ihren Namen. Noriko (78) nimmt die Schüssel mit den frisch zubereiteten Shōyū-Rāmen von der Anrichte und geht auf die Frau zu, die an einem der beiden Tische mit ihrem Kind sitzt. Noch fünf Schritte, bloss nichts fallenlassen.
In einer immer älter werdenden Gesellschaft, die sich ganz der Verjüngung und Unsterblichkeit verschrieben hat, haben demenzkranke Menschen keinen Platz und bleiben weitgehend unsichtbar. Ein kleines japanisches Rāmen-Restaurant öffnet uns ein Fenster in die Lebenswelten und Gefühle von Menschen, deren Alltag von Verlust, Abhängigkeit und Scham geprägt ist.
Im Chibaru Shokudō begegnen wir Menschen, deren Schicksal stellvertretend für das von Millionen Betroffenen steht, die sich hinter dem Stigma «Demenz» verbergen. Es entfalten sich Persönlichkeiten, Biografien, Dramen und Komödien, inmitten der traditionell zurückhaltenden japanischen Gesellschaft.
Ein Kino-Dokumentarfilm über Würde und Selbstbestimmung, über Sichtbarkeit und Autonomie im Alter.
REGIE
Christina Sayaka Kerber
PRODUZENT*IN
Stephanie Constantin
Vadim Jendreyko
| Format | DCP |
|---|---|
| Länge | 90 min |
| Jahr | 2027 |
| Original Sprache | Japanisch |
| Untertitel | |
| Land | Schweiz |
| ISAN |